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Spekulatius backen ohne Form

Spekulatius

« Beim Weihnachtsfest dürfen sie nicht fehlen » Hast du schon einmal probiert Spekulatius selbst zu backen? Nein, du dachtest immer, das sei schwierig und du brauchst unbedingt eine spezielle Spekulatiusform? So ging es uns auch lange, bis wir uns auf die Suche nach Rezepten gemacht und diese für dich ausprobiert haben. Wenn du unser Rezept liest, wirst du feststellen, dass die würzigen Plätzchen einiges hermachen und jeder denkt: „Wow, das muss schwierig sein solche Leckereien zu backen …“

Die hohe Achtung, die alle vor diesem Gebäck haben, rührt aus Zeiten, als Gewürze noch teuer waren und man diese Kekse aufgrund des hohen Preises einzeln kaufte. Heute ist Spekulatiusgewürz kaufen einfach und günstig, ein wenig Respekt vor dem tollen Gebäck ist geblieben.

Ohne Spekulatiusform zum perfekten Spekulatius

Außerdem stellten wir fest, dass man absolut keine speziellen Förmchen oder ein Model braucht, um schöne und leckere Spekulatius zu backen. Du kannst den Teig zu einer Platte von etwa 3 mm ausrollen. Das geht am einfachsten, wenn du Ausrollstäbe für die Höhe benutzt und dann mit Ausstechförmchen beliebige Plätzchenformen ausstechen. Du kannst aber auch einfach mit dem Messer Vierecke aus der Platte schneiden und diese dann mit Mandelplättchen verzieren. Das geht schnell und sieht sehr hübsch aus.

Außer den relativ teuren Holzmodeln gibt’s inzwischen Formen aus Silikon und eine ganz schnelle Möglichkeit die Plätzchen wunderschön zu formen, ist eine Walze, die beim Walzen, gleichzeitig aussticht, formt und ein Muster einprägt. Der Vorteil der Rolle ist, dass du keine Reststücke hast, die du nochmals verkneten und ausrollen musst. Schneller geht’s wirklich nicht.

Die Plätzchen erzählen eine Geschichte

Hast du dich schon mal gewundert, warum Spekulatius immer so hübsch geprägt sind? Wenn du die aus alten Modeln geformten Plätzchen genau betrachtest und in die richtige Reihenfolge bringst, wirst du die Nikolausgeschichte entdecken. Mithilfe der Kekse wurde an langen Winterabenden die Überlieferung des Heiligen Nikolaus erzählt. Leider ist nicht geklärt, woher der Name der Plätzchen stammt, aber die Tradition eine Geschichte mit den Keksen darzustellen, ist doch wunderbar.

Das Rezept ist eigentlich ganz einfach

Die Zutaten, die du für ungefähr 60 Stück bzw. 4 Bleche benötigst:

- 250 g Zucker, Rohrohrzucker
- 200 g zimmerwarme Butter
- 1 Prise Gros Sel de Guerande Meersalz
- 100 g gemahlene Mandeln
- 2 Eier
- 1 EL Milch
- 2 TL Backpulver
- 500 g Mehl

entweder:

- 1 TL Ceylon Zimt gemahlen
- ½ TL Nelken gemahlen
- 1 Tl Ingwer gemahlen
- 1 Tl Piment gemahlen
- 1 TL Anis gemahlen
- ¼ TL Muskat gemahlen
- 1 TL Kardamom gemahlen

oder: alternativ zu den Gewürzen 2 EL Spekulatiusgewürz

Die Zubereitung ist kinderleicht…

Alle trockenen Zutaten kommen in eine Schüssel und werden kurz durchgerührt, damit alles gut vermischt ist. Danach fügst du alles andere zu und knetest daraus entweder mit den Händen oder mit den Knethaken des Handrührers einen Teig. Damit sich alles wirklich gut verbindet, solltest du ihn ganz zum Schluss noch ein wenig mit den Händen durchkneten. Damit sich der Teig entspannen und die Butter wieder schön kalt werden kann, wird er eine halbe Stunde oder länger in Frischhaltefolie gewickelt in den Kühlschrank gelegt. Während dessen wird der Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorgeheizt und die Backbleche mit Backpapier belegt. Der Teig wird etwa 3 mm dick ausgerollt und entweder mit klassischen Modeln oder Ausstechern in Form gebracht und auf das Backblech gelegt. Auf mittlerer Stufe werden die Spekulatius nun etwa 10 Minuten gebacken und dürfen anschließen auf einem Gitter auskühlen. Am einfachsten transferierst du sie, indem du das ganze Backpapier einfach auf das Gitter ziehst. So zerbricht das zarte Gebäck nicht.

In einer Blechdose halten sich die Spekulatius, wenn sie nicht vorher schon vernascht werden, einige Wochen.

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