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Italienische Kräuter

« Eine Reise durch die mediterrane Kräuterwelt » Italienische Kräuter verfeinern so manches Gericht. Ob Pizza oder Pasta – beides ist von der Grundidee einfach und authentisch italienisch – und doch ein Kunststück. Damit es auch wirklich schmeckt wie im letzten Urlaub, kommt es auf die richtigen Kräuter und ein wenig Amore an. Die Kombination mit guten Grundprodukten sorgt dann dafür, dass du fast wie unter der Sonne Italiens genießen kannst. "La dolce vita" ist vielen ein Begriff: Leckerer Rotwein, ein Teller frische Pasta und das Ganze am besten vor einem Sonnenuntergang am Meer. Italien ist nicht umsonst eines der beliebtesten Urlaubsziele der Deutschen. Doch was soll man tun, wenn der Urlaub vorbei ist, der Alltag aber nach wie vor ein bisschen italienische Würze vertragen kann? Mediterrane Kräuter und Gewürzmischungen sind dann eine gute Idee. Im Handumdrehen bringen sie ein Stück des italienischen Lebensgefühls auf den heimischen Esstisch. So wird zumindest ein gedanklicher Ausflug in das warme Land am Mittelmeer möglich.

Italienische Kräuter – Die Must-haves

Unter den vielen Kräutern und Gewürzen, die die italienische Küche gerne verwendet, gibt es ein paar Klassiker. Lorbeerblätter, Basilikum, Salbei, Rosmarin, Thymian oder Oregano – fehlen in nur wenigen Gerichten gänzlich und verleihen typischen Spezialitäten ihren charakteristischen Geschmack.

Lorbeerblätter – Mehr als Kopfschmuck

Lorbeer ist vor allem als Kopfschmuck für siegreiche Feldherren und Kaiser im alten Rom bekannt. Abseits von der rein dekorativen Verwendung kann Lorbeer aber auch zum Würzen für die italienische Küche verwendet werden. Hierfür wird die Pflanze stets in ihrer getrockneten Variante verwendet. Das beruht auf der Tatsache, dass frische Blätter sehr bitter schmecken. Erst durch den Trocknungsprozess können die Blätter weiterverwendet werden.

Meist kommen sie als typischer Bestandteil von Soßen, Brühen und Suppen zum Einsatz. Klassisch ist das Mitkochen der Mittelmeerkräuter, wobei kurz vor Ende der Garzeit die Lorbeerblätter wieder entfernt werden.

Basilikum – Herzförmige Blätter für echten Genuss

Wer kennt die typisch italienische Vorspeise Caprese nicht? Tomate mit Mozzarella und Basilikum. Dabei ist dies nur eine der vielen Möglichkeiten, das Gewürz einzusetzen. Der Geschmack der frischen oder getrockneten Blätter ist sehr kräftig und tendiert mitunter leicht zu Nuancen von Pfeffer.

Neben der bekannten grünen Variante gibt es Basilikum auch mit weinroten Blättern. Im Geschmack unterscheiden sich die beiden kaum, wer aber ein Highlight fürs Auge wünscht, kann im Sommer ruhig einmal auf die roten Blätter zurückgreifen. Zudem existieren Züchtungen mit Anklängen von Zitrone, Zimt und Anis, sodass sich zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten ergeben. Wird Basilikum in warmen Speisen verwendet, ist es wichtig, die Kräuter erst kurz vor Ende der Garzeit zuzugeben. Wird das Gewürz zu lange mitgekocht, entwickelt sich sonst ein unangenehm bitterer Beigeschmack.

Basilikum ist ideal für Gerichte mit Tomaten, wie zum Beispiel eine frische Pizza. Aber auch für Pasta ist das Kraut gut geeignet, klassisch ist hier das sogenannte "Pesto alla Genovese", das Basilikum mit Parmesan, Pinienkernen und Olivenöl kombiniert.

Salbei – Nicht nur etwas für Halsbonbons

Der Name Salbei geht auf das lateinische Wort für "heilen" zurück und bezeichnet eigentlich kein Gewürz, sondern eine ganze Pflanzengattung, die fast 1000 Arten umfasst. In Deutschland ist Salbei meist als Zusatz für Bonbons bekannt. In der mediterranen Küche wird er hingegen in vielen deftigen Gerichten sehr geschätzt.

Der würzige Geschmack der Mittelmeerkräuter in Verbindung mit einem aromatischen Duft machen ihn zum idealen Begleiter für eine Vielzahl von Speisen: Fleisch, Fisch und Geflügel profitieren von den Aromen des Salbeis genauso wie Marinaden, Suppen und Grillspieße. Wer kennt schließlich nicht Saltimbocca, eine mit Salbei gewürztes Kalbsschnitzel, das so lecker ist, dass es dir quasi in den Mund springt.

Rosmarin – Der Tau des Meeres

Der Name "Rosmarin" bedeutet so viel wie Meerestau. Er wächst in mediterranem Klima ideal, sowohl in freier Natur als auch im Topf auf der eigenen Terrasse. Neben dem erstklassigen Geschmack begeistert das Kraut auch mit einem wunderbar frischen Duft. Getrocknete Blättchen werden am besten kurze Zeit in Wasser oder Öl eingeweicht, um das volle Aroma der Mittelmeerkräuter hervorzulocken und dann erst verwendet.

Abgesehen davon bietet sich auch die Herstellung von Rosmarinsalz oder Rosmarinöl an. Hierfür werden die Blätter wahlweise mit Olivenöl oder grobem Meersalz in ein verschließbares Einmachglas gegeben. Nach etwa zwei Wochen Ruhezeit ist das neue Würzmittel auch schon fertig. Mediterran zu kochen ist dann ganz einfach.

Thymian – die Wunderwaffe für "Küche auf Italienisch"

Thymian ist eines der Kräuter, die am besten getrocknet verwendet werden. Im Gegensatz zur frischen Variante weisen die getrockneten Blätter nämlich eine viel höhere Konzentration an ätherischen Ölen auf. Für die italienische Küche bietet sich eine Kombination von Thymian und Lorbeer zum Würzen an. Genau wie die Blätter des Lorbeers kann man den Thymian für die Garzeit in den Topf geben und kurz vor Ende wieder entnehmen.

Gerade bei Schmorbraten oder anderen herzhaften Gerichten kommt so eine angenehm würzige Komponente durch italienische Kräuter ins Spiel. Prima eignet sich für gerebelten Thymian ein sogenanntes Gewürzsäckchen oder auch einen Teefilter.

Oregano – Majoran italienisch

Eigentlich kann man Oregano und Majoran kaum voneinander unterscheiden, denn während es sich bei Majoran um eine kultivierte Form handelt, ist der Oregano einfach nur der wild gewachsene Vertreter im Bereich "italienische Kräuter". Dementsprechend kann man die beiden Gewürze beim Kochen auch einfach austauschen.

Gerade in der mediterranen Küche ist aber Oregano von Vorteil und wenn es auch nur ist, weil er ein wenig "italienischer" zu sein scheint. Auch das etwas feinere Aroma spricht für sich, denn der „deutsche“ Majoran ist mitunter etwas bitter. Oregano wird aufgrund seines ausgefeilten Geschmacks somit auch gerne für typisch italienische Gerichte verwendet. Pizza und Pasta ohne Oregano sind kaum denkbar. Gerade die Küche Süditaliens profitiert von dem leckeren Kraut, dessen Name im Griechischen übrigens "Dekoration der Berge“ bedeutet.

Italienische Kräuter – Ein Hauch von Sonne in der Küche

Mediterrane Kräuter vermögen es, mit ihren Aromen einen kleinen Kurzurlaub auf den Tisch zu zaubern. Wer sich bei der Dosierung ein wenig unsicher ist, der sollte auf hochwertige Würzmischungen zurückgreifen. Neben einem Pizza- oder Pastagewürz ist auch die Gewürzmischung Italienische Kräuter vom Achterhof immer zu empfehlen. So verwandeln italienische Kräuter dank ein paar Gerichten den Esstisch in einen mediterranen Urlaubsort.

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