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Zucchini grillen – einfach schnell lecker

Gelbe oder grüne Zucchini gehören zu den Gartenkürbissen und können so gigantisch wie ihre Verwandten werden. Die Pflanzen bilden große gelbe (essbare) Blüten aus. Im Handel befinden sich meist kleinere, zeitig geerntete Früchte. Sie sind vitaminreich, kalorienarm, leicht verdaulich und vielseitig zu verwenden. Zum vegan Grillen eignen sich gurkenförmige Zucchini hervorragend, aber auch als leckere Beilage zu Grillfleisch, Hamburgern und Würsten. Auf allen Arten von Geräten oder in der Grillpfanne kannst Du ganz unkompliziert schnittfeste Zucchini grillen.

Tipps zum Zucchini Grillen

Die Früchte sollen fest und glatt sein. Sind die Zucchini verschrumpelt oder haben sie weiche Stellen, sind sie nicht mehr frisch. Du brauchst sie nur unter fließendem Wasser zu waschen und musst sie nicht schälen. Lediglich der Stielsansatz wird entfernt. Zum Zucchini Grillenempfiehlt es sich, die Früchte der Länge nach in ca. 3 mm dicke Streifen zu hobeln und mit ein wenig Olivenöl einzupinseln, ehe sie auf dem Grill landen.

Länger als 5 Minuten von beiden Seiten müssen die Gemüsestreifen nicht auf dem Grill rösten. Sobald sie goldbraune Steifen aufweisen, können sie verzehrt werden. Wenn Du vegan grillen möchtest, solltest Du also andere Gemüsesorten wie Paprika oder Fenchel früher auflegen und erst dann die Zucchini grillen.

Zucchini pikant würzen

Es gibt eine spezielle Zucchini Gewürzmischung aus verschieden Kräutern, die Du mit einigen Tropfen Öl vermischst und auf die Gemüsestreifen streichst. Ein paar Spritzer Zitronensaft, Meersalz und Pfeffer sind eine andere Würzvariante beim Zucchini grillen. In einigen Rezepten wird außerdem dazu geraten, das Gemüse nach dem Putzen mit Meersalz zu bestreuen und 20 Minuten ziehen zu lassen, ehe Du mit dem Zucchini grillen beginnst.

Serviervorschläge für Zucchini vom Grill

Nach dem Zucchini grillen lässt sich das Gemüse dekorativ aufrollen. Du kannst es beispielsweise mit Zahnstochern auf Brot oder Fleischstücken anrichten. Es eignet sich auch als Füllung für vegane Burger oder als Pizzabelag. Köstlich schmecken geröstete Bruschetta, die mit einer Paste aus Tomaten und Knoblauch bestrichen und mit Röllchen aus gegrillten Zucchini gekrönt werden. Damit hast Du auch eine sowohl vegetarische als auch vegane Vorspeise, die sehr gut ankommt. Bei einer Grillparty mit Fleisch und Wurst kannst Du diese Bruschetta-Variation ebenfalls servieren.

Beim vegan Grillen steht oft die Backkartoffel als substantielles Nahrungsmittel im Vordergrund. Dafür kannst Du ebenfalls Zucchini grillen, denn der Geschmack der beiden Gemüsesorten harmoniert sehr gut miteinander, vor allem wenn Du nicht an Zucchini Würzmischung oder frischen Kräutern sparst.

Zucchini grillen für Salate

Beim Zucchini Grillen hast Du freie Hand, ob Du das Gemüse als Beilage zum Fleisch zusammen mit gegrillten Pilzen, Tomaten, Paprika und Zwiebeln bereit stellst. Willst Du ausschließlich vegan grillen, bieten sich die länglichen Gartenkürbisse auch für andere Speisen wie Kartoffel-, Reis- oder Nudelsalat an. Du kannst in Streifen geschnittene Zucchini grillen und anschließend mit Ruccola, Basilikum, Minze und Petersilie zu einem pikanten Salat vermischen. Das Dressing dazu mixt Du aus abgeriebener Zitronenschale, Zitronensaft, Olivenöl, Pfeffer und Salz. Für den besonders edlen Geschmack streust Du angeröstete Pinienkerne über das Gericht. Soll der Salat nicht rein vegan ausfallen, reicherst Du ihn mit kleinen Mozzarella-Würfeln an.