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Friesischer Apfelkuchen perfekt zum Tee

« Friesisch fruchtige Köstlichkeit »

Regen, Wind und Schnee – Das Winterwetter lädt nicht ein, seine Zeit draußen in der Kälte zu verbringen. Besser ist es im Trockenen zu bleiben und seine Zeit mit Freunden und Familie zu verbringen. Was eignet sich für ein gemütliches Zusammensein nicht besser, als ein selbstgemachter friesischer Apfelkuchen? Hier findest du ein schönes Rezept für einen friesischen gedeckten Apfelkuchen, der jeden Gast zum Schwärmen bringt.

Welcher Apfel eignet sich für meinen Kuchen?

Es gibt eine Vielzahl an Äpfeln und seinen richtigen Apfel zu finden, ist nicht immer leicht. Grob lassen sich alle Apfelsorten in Tafel- und Kochobst unterteilen. Für einen Apfelkuchen sind Kochäpfel empfehlenswert, diese entfalten erst beim Erhitzen ihr volles Aroma. Sie schmecken im Rohzustand etwas säuerlich. Besonders wichtig für unseren Apfelkuchen ist, dass die Äpfel beim Backen nicht auseinanderfallen oder zu viel Flüssigkeit abgeben. Daher wäre ein festes, aber nicht zu saftiges Fruchtfleisch ideal.

Diese Eigenschaften werden zum Beispiel vom fruchtig-aromatischen Boskop-Apfel oder vom süß-säuerlichen Jonagold-Apfel erfüllt.

Du kannst natürlich auch mit allen Apfelsorten experimentieren und deinen eigenen Favoriten finden!

Apfelkuchen
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Friesischer Apfelkuchen – Rezept:

Zutaten für den Boden und Deckel:

  • 300 g Mehl
  • 2 Eier
  • Salz
  • 100 g Zucker
  • 50 g gemahlene Haselnüsse
  • 150 g kalte Butter
  • Butter oder Fett für die Springform (Ø 26 cm, ca. 12 Stücke)

Zutaten für die Füllung:

  • 50 g Rosinen
  • 50 g Semmelbrösel
  • 50 g gemahlene Haselnüsse
  • 750 g säuerliche Äpfel
  • 4 – 5 EL Zitronensaft
  • 100 g Mandelstifte
  • 100 g Zucker
  • 1 TL Friesisches Apfelkuchengewürz
  • 1 Eigelb
  • 100 g Puderzucker

Der köstliche friesische Apfelkuchen ist ein Grundrezept, welches leicht zu backen ist. Zuerst wird das Mehl auf eine Arbeitsfläche gesiebt und angehäuft. In den Mehlhaufen wird mittig eine Mulde gedrückt, die mit den Zucker, eine Prise Salz und die gemahlene Haselnüsse gefüllt wird. Beide Eier aufschlagen und in die Mulde gleiten lassen. Auf den Mehlrand die Butter verteilen.

Jetzt müssen die Zutaten mit einem großem Messer gründlich durchgehackt werden. Die nun entstandenen Teigbrösel schnell mit den Händen verkneten. Den glatten Teig kugelförmig in eine Folie wickeln und eine Stunde kalt stellen.

In der Zwischenzeit den Ofen auf 200° (Umluft 180°) vorheizen, die Rosinen heiß abwaschen und die Füllung vorbereiten. Dazu die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in feinen Scheiben schneiden. Die Apfelscheiben sofort mit 3 EL Zitronensaft mischen und mit Rosinen, Mandelstiften, Zucker und unserem friesischen Apfelkuchengewürz vermengen. Die Füllung kalt stellen.

Für den Kuchendeckel wird ein drittel des Teigs auf Backpapier ausgerollt und mit Hilfe der Springform ausgeschnitten. Den übrigen Teig ebenfalls ausrollen, in die Springform legen und festdrücken. Hierbei darauf achten, dass ein 4 cm hoher Rand geformt wird. Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen. Die Semmelbrösel, mit den Haselnüssen mischen und auf den Boden verteilen. Nun kann die Apfelfüllung in den Kuchen gegeben werde. Im letzten Schritt den Teigdeckel auf den Kuchen legen und fest drücken. Für eine schöne Optik den Kuchendeckel mit einem Eigelb bestreichen und im Ofen auf der zweiten Schiene (von unten) 45 -50 Minuten backen.

Vor dem Servieren den Apfelkuchen 10 Minuten in der Form ruhen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

Unser Tipp: Den Kuchen am besten warm mit einem großen Klecks Schlagsahne genießen.

Tee und Kuchen gehören zusammen!

Es muss nicht immer Kaffee zum Kuchen sein. Eine leckere Tasse Tee schmeckt genauso gut. Wie wäre ein Stück Apfelkuchen mit einem köstlichen Schwarzen Tee? Wir können dir unseren Schwarzen Tee Zimt ans Herz legen. Dieser Tee ist ein echter Klassiker! Das kräftige Aroma der China-Ceylon-Mischung wurde mit geschroteten Zimtstücken verfeinert und passt perfekt zu einem Stück Apfelkuchen. Aber auch unser Schwarzer Tee Vanille sollte hier eine Erwähnung finden. Nicht umsonst gilt Vanille als die “Königin der Gewürze” und gar königlich kann der Tee mit einem Stück Kuchen genoßen werden.