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Herbst-Rezepte: Birnen-Chutney

« Herbstlich süßsauer mit kleinem scharfen Nachklang »

Die letzten heimischen Früchte haben nun Ihre beste Reife erreicht. Zeit das reichhaltige Angebot zu nutzen und haltbar zu machen. In unseren Herbst-Rezepten stellen wir heute unser süßsauer-scharfes, aber vor allem leckeres, Birnen-Chutney Rezept vor.

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Im Herbst, wenn das heimische Obst auf dem Markt vielfältig ist und so reif ist, dass es lecker duftet, ist die Zeit für Chutneys gekommen. Liebevoll werden sie auch die Marmeladen Indiens genannt. Ja, sie stammen ursprünglich aus der indischen Küche, die so übervoll von leckeren Gewürzen, Aromen und Düften ist. Indische Köche erhitzen übrigens ihre Gewürze und Sambals kurz in der Pfanne, um den Geschmack noch zu intensivieren. Versuch es einmal, es lohnt sich. Auch wenn man der englischen Küche allgemein nicht viel Gutes nachsagt, haben die Briten die Chutneys aus ihren indischen Kolonien mitgebracht.

© Lukas Gojda / Fotolia.com
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Wie schön, dass die Engländer es sich damals nicht zutrauten, daheim die Chutneys selbst zu kochen und sie in Indien einkochen ließen, wo sie eigentlich immer frisch zubereitet wurden. Was wäre uns an Geschmackserlebnissen entgangen, wäre es anders gewesen.

Ein Erlebnis auch für verwöhnte Gaumen

Die Geschmacksvielfalt, die in solch einem Chutney stecken kann, ist überwältigend. Man kostet es und es ist säuerlich, dann entdeckt man die süße Note und als letztes kommt die leichte Schärfe zum Vorschein und bleibt als Erinnerung im Mund. Und genau das ist es, was im Herbst und Winter den Speisezettel so richtig aufpeppt. Aus diesem Grunde haben wir ein Herbst-Rezept für ein ausgefallenes, süßsaures Birnen-Chutney entwickelt. Die Gewürze harmonieren sehr ausgewogen und es wärmt nicht nur die Seele mit seinen vielschichtigen Aromen, sondern auch den Bauch mit seiner angenehmen Schärfe.

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Das sind Deine Zutaten für 3 Gläser à 200 ml:

Einfache Zubereitung

Zuerst solltest Du Deine 3 Schraubgläser mit je 200 bis 250 ml Inhalt auskochen.

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Birnen und Äpfel waschen, schälen und würfeln. Wenn Du größere und kleinere Würfel schneidest, erhältst Du eine schöne Bindung, da die kleinen zu Mus werden. Die größeren bleiben als festere Bestandteile erhalten und sorgen so für ein angenehmes Mundgefühl. Die Zitrone solltest Du sehr heiß abschrubben, da auch Biozitronen eine natürliche Wachsschicht besitzen. Danach kannst Du sie fein abreiben.

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Bitte achte darauf, nicht das weiße Fleisch zu erwischen, da das bitter ist. Dann presse sie aus, den Saft benötigst Du nachher.

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Die Datteln entkernen und bitte in ganz kleine Stücke schneiden. Wenn Du die Kardamonkapseln mit einer breiten Messerklinge andrückst, kannst du ganz einfach die kleinen schwarzen, aromatischen Körnchen herausnehmen. Röste sämtliche trockenen Gewürze in der Pfanne an, danach mörsere sie. Gib alle Zutaten in einen großen Topf und lasse sie etwa 45 Minuten offen köcheln. Nur hin und wieder solltest Du umrühren.

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Das Birnen-Chutney noch kochend heiß in die vorbereiteten Gläser füllen. Je weniger Luft darin ist, umso länger ist es haltbar. Bis zum vollständigen Erkalten auf den Kopf stellen.

Unschlagbare Kombinationen

Käse in jeder Form, sei es beim Raclette oder von der Käseplatte, wird mit dem Chutney aus Birnen nach unserem Herbst-Rezept zu einem geschmacklichen Highlight. Besonders intensiv wird der Geschmack in Verbindung mit gratiniertem Blauschimmelkäse. Steak, Truthahn- oder Hähnchenfleisch wird unwiderstehlich damit. Die Gegensätze des herben Fleisches mit dem süßen und scharfen Aromen sind einfach perfekt.

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Wusstest Du, dass man bis in Mittelalter Fleisch immer in Verbindung mit süßen Zutaten gegessen hat? Übrigens schmecken Kartoffelpuffer mit diesem süßsauren Chutney noch viel aufregender. Egal auf welchem Buffet Du ein Glas mit dem leckeren Birnen-Chutney stehen hast, es kommt bei allen immer super gut an.

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Probiere unser Herbst-Rezept für Birnen-Chutney aus, Deine Gäste werden begeistert sein. Verpackst Du ein Gläschen davon nett, wird sich außerdem jeder Gastgeber über das Mitbringsel sehr freuen.