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Fleisch für Burger – Patties richtig würzen

Auf der ganzen Welt lieben die Menschen Hamburger, Cheeseburger und Co. Bei uns heißt das Fleisch darin mal Patty, mal Bulette, Frikadelle, Bifteki oder Steak Haché und mal sind sie aus Rind, Schwein oder gar Lamm. Auch aus Geflügel oder ganz ohne Fleisch. Immer haben sie die typische runde, flache Form, sind im besten Fall außen schön knusprig und innen herrlich saftig. Aber bei aller Internationalität: kein Burger kann so gut schmecken, wie der, den du selbst nach unserem Burger Rezept machst!

Burger selber machen – ein Kinderspiel

Es gibt die Möglichkeit vom ganz simplen, aus gekauften Zutaten gebauten Hamburger bis zum High End Beefburger, den du aus aller edelsten Zutaten wie Kobebeef, Homemade-BBQ-Sauce und selbst gebackenem Bun komplett selber machst. Immer aber musst du die Burger Patties würzen, egal ob du fertige im Supermarkt kaufst oder das Hack aus feinster Rinderlende sowie Lammfett selber wolfst. Es gibt nicht das eine ultimative Burger Fleisch Rezept. Die einen, die Burger selber machen vertreten den Standpunkt Burger Patties darf man nicht würzen und andere behaupten eben das Gegenteil… da hat jeder sein Burger Rezept!

Burger selber machen
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Innenleben für die Fleischeslust

Der typisch amerikanische Burger braucht kein Rezept. Er besteht aus reinem Rindfleisch mit etwa 15 – 20 % Fettanteil und sonst gar nichts. Welches Stück vom Rind man dazu nimmt, ist wieder einmal Geschmackssache und hier führen viele Wege zum perfekten Patty. Das Einfachste ist es, beim Metzger zu fragen, was er an passendem Fleisch da hat. Dann ist es wichtig vor dem Formen das Fleisch gut zu kneten, damit das Eiweiß eine Bindung eingehen kann und die Burger nachher nicht auseinanderfallen. Jetzt zu würzen, wäre nicht gut, da du dann die Patties sofort braten müsstest. Also lieber erst einmal pur lassen.

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Genauso lecker aber vom Acker

Wenn du deine Patties nicht aus Fleisch machen magst, dann können wir dir Grünkernbratlinge empfehlen. Gut gewürzt gehen die schon fast als Fleisch durch. Grünkernschrot kannst du im Gegensatz zu Fleisch gleich schön kräftig würzen und er sollte auch ein oder zwei Stunden quellen dürfen. Wenn du Fleischgeschmack haben magst, dann nimm statt Meersalz einfach Hickory Rauchsalz. Sehr fein werden Grünkernpatties, wenn du sie kräftig mit Frikadellen-Würzmischung, einem Klacks Senf sowie Röstzwiebeln verfeinerst und mit Gemüsebrühe ansetzt.

Gemuesebratlinge
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Perfekt geformte Patties

Fleisch wie Schrot sollten gut geknetet werden. Es gibt spezielle Pattyformer, aber genauso gut kannst du sie auch mit den Händen formen. Die Menge, die du nimmst, sollte zur Größe der Buns passen. Erst formst du einen Ball, den du ein paar Mal zwischen deinen Händen hin und her wirfst, das macht den Klops stabiler. Dann drückst du ihn flach und in die Mitte eine Delle, weil er beim Braten oder Grillen immer in der Mitte hochgeht. Mit der Einbuchtung erhältst du nachher ein flaches Patty, das sich auch gut belegen lässt und dir nicht vom Bun rutscht.

Perfekt geformte Patties
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Das Rezept für den vollen Geschmack

Du kannst, deine Patties entweder kurz vor dem Grillen mit einem trockenen Rub würzen oder den Rub auch nachher einfach darauf streuen. Die Alternative zum Rub: gutes Fleur de Sel und ein aromatischer Pfeffer, wie der kostbare Urwaldpfeffer und sonst nur pures Fleisch, sind immer ein Hit. In jedem Falle machen unsere Rubs und Gewürze aus deinen Burgern ein Erlebnis! Probiere aus, worauf du Lust hast! Hier einige Ideen:

Mittelmeer-Rub

  • 1 TL grobes Meersalz
  • 1/2 TL Rohrohrzucker
  • 1/2 TL schwarzer Tellycherrypfeffer
  • 3 TL Kräuter der Provence
  • 1 TL Knoblauchpulver

Oriental-Rub

  • 1 TL grobes Meersalz
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Koriandersamen
  • ½ TL Fenchelsaat
  • ½ TL Schabzigerklee
  • ½ TL bunter Pfeffer
  • ½ TL Kurkuma
  • ½ TL Zucker

Hot-n-Spicy-Rub

  • 1 TL Rosmarin
  • 1 TL geräuchertes Paprikapulver
  • 2 TL Meersalz
  • ½ TL Zucker
  • 1 TL Fenchel
  • 1 TL Chipotle-Chilipulver
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • 2 TL schwarzer Tellycherrypfeffer
  • 1/2 TL Knoblauchpulver

Du kannst die Rubs stilecht mörsern oder einfach in einem kleinen Mixer feinst zerkleinern. Besonders intensiv wird das Aroma, wenn du vor dem Verzehr die Mischung kurz in einer trockenen Pfanne anröstest, damit setzt du Aromen in ungeahnter Intensität frei. Wir sind gespannt, mit welchem unserer Rubs du bei deinen Gästen die meisten Lorbeeren erntest.

Rohe Patties mit Kraeutern und Gewuerzen
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