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Pfeffer schwarz – der Klassische


Es hat Zeiten gegeben, da wurde der Wert von Pfeffer mit Gold aufgewogen. Ganz so wertvoll ist er heute nicht mehr, dennoch ist er seit vielen Jahrhunderten in allen Küchen dieser Welt ein unverzichtbarer Bestandteil.

Schwarzer Pfeffer – auch Echter Pfeffer genannt – stammt ursprünglich von der indischen Malaberküste, wo er die optimalen Wachstumsbedingungen aus Licht und Wärme findet. Heute werden Pfeffersträucher aber auch weltweit in allen Regionen angebaut, die ein ähnliches Klima haben. Die Ernte der Früchte erfolgt bei schwarzem Pfeffer im Stadium zwischen unreif und reif. Zu diesem Zeitpunkt sind die Früchte noch grün oder orange. Ihre schwarze Färbung erhalten sie erst, wenn sie in der Sonne getrocknet sind. Durch den Verlust von Feuchtigkeit erhalten sie bei der Trocknung außerdem ihre typisch runzlige Form.

Ein Klassiker auf süßen Abwegen!

Kaum ein Gericht, das nicht noch besser wird, durch das würzig scharfe Aroma von schwarzem Pfeffer. Klassischerweise wird er für pikante Speisen verwendet, doch auch in Süßspeisen solltest Du ihn unbedingt mal probieren. Er harmoniert zum Beispiel besonders gut mit Schokolade, Erdbeeren oder auch Melone. Glaubst Du nicht? Probier es aus! Doch Vorsicht – es gibt erhebliche Qualitätsunterschiede bei schwarzem Pfeffer, die sich natürlich auf den Geschmack auswirken! Er sollte außerdem immer frisch gemahlen werden, damit er bis zum Verzehr aromatisch bleibt. Zudem verträgt er Hitze nicht gut. Sie führt dazu, dass er entweder verbrennt oder nur noch scharf schmeckt, aber sein pfeffriges Aroma verloren hat. Pfeffer schwarz sollte man also immer erst kurz vor Ende der Garzeit hinzufügen! Wer das alles beachtet, kann sich über ein wunderbar volles Pfefferaroma freuen.

Probier es aus und lass Dich neu überraschen – vom Klassischen unter den Pfeffersorten!

Pfeffer bunte Mischung –  die Vielschichtige

Du magst Pfeffer und kannst Dich gar nicht für eine Sorte entscheiden? Musst Du auch gar nicht!  Bunter Pfeffer ist eine Mischung aus verschiedenen Pfeffersorten, die im Zusammenspiel ein ganz wundervolles Aroma erzeugen. Also los, hol sie Dir alle!

Bunte Pfeffermischungen enthalten sowohl echte Pfeffersorten wie schwarzen, weißen und grünen Pfeffer, als auch die Früchte sogenannter pfefferähnlicher Gewächse, den rosa Pfeffer. Echter Pfeffer stammt ursprünglich von der Malabarküste – oder auch Pfefferküste – Indiens, wird aber inzwischen auch in anderen Regionen mit ähnlichem Klima angebaut. Beim rosafarbenen Pfeffer handelt es sich um Beeren des brasilianischen oder peruanischen Pfefferbaums.

Die Mischung macht den Unterschied!

Die echten Pfeffersorten sorgen in der bunten Mischung für eine aromatische Schärfe in allen Nuancen. Die rosafarbenen Pfefferbeeren runden diese Geschmacksvielfalt zusätzlich mit einer markanten Süße perfekt ab. Pfeffer in der bunten Mischung besitzt einen mittleren Schärfegrad und lässt sich somit in allen Speisen hervorragend verwenden, die auch sonst mit Pfeffer gewürzt werden. Wer experimentierfreudig ist oder seine Gäste bei der nächsten Einladung beeindrucken möchte, kann die Pfeffermischung auch ideal mit süßen Gerichten kombinieren. Sie passt zum Beispiel toll zu Schokolade oder saftigen Früchten wie Melone und Erdbeeren. Pfeffer sollte in jedem Fall immer kurz vor dem Verzehr frisch gemahlen werden, denn nur so erfährt man sein volles Aroma!

Du willst sie alle? Du kannst Sie haben – mit der Vielschichtigen unter den Pfeffersorten!

Paprika Delikatess – die Milde

Magst Du den Geschmack von Paprika, kannst aber Schärfe nicht ausstehen? Dann hast Du mit Paprika Delikatess den perfekten Partner gefunden! Ihr sanftes Aroma bietet den puren Paprikagenuss und passt so ganz hervorragend zu zahlreichen Speisen aus allen Küchen der Welt.

Ursprünglich stammen die Paprikaschoten aus Südamerika. Verbreitet wurden sie dann von Zugvögeln, die die Samen nach dem Verzehr der Pflanzen unverdaut wieder ausscheiden. Wild wachsende Exemplare finden sich ausschließlich in wärmeren Breitengraden. Um die große Nachfrage des beliebten Gemüses zu decken, werden Sie aber inzwischen weltweit angebaut. Die Herstellung von Paprikapulver erfolgt, indem die Schoten zunächst getrocknet und anschließend gemahlen werden. Die unterschiedlichen Schärfegrade ergeben sich dann daraus, ob und in welcher Menge die in der Paprika enthaltenen Kerne und Scheidewände mitverarbeitet wurden.

Purer Genuss!

Die Sorte Delikatess gehört zu den milden Vertretern ihrer Art. Auf einer vierstufigen Schärfeskala von „schärfelos“ bis „sehr scharf“ belegt sie den zweiten Platz. Das macht sie zu einem sehr verträglichen Gewürz, das ganz wunderbar in viele Gerichte passt. Sie ist überall da perfekt, wo ein fruchtig süßes Aroma gewünscht wird, das ganz ohne Schärfe auskommt. Paprikapulver entfaltet sein volles Aroma am besten, wenn es schon zu Beginn hinzugefügt und längere Zeit mitgegart wird. Aber Vorsicht beim Anbraten – das Pulver verbrennt sehr schnell und schmeckt dann bitter!

Lass Dich pur verführen – von der Milden unter den Paprikapulvern!

Pfeffer rosa – der Weiche

Genau genommen handelt es sich beim rosa Pfeffer – oder auch Pink Pepper – gar nicht um echten Pfeffer im botanischen Sinn. Doch wen stört das schon, wenn er so fantastisch schmeckt? Bisher konnte das seinen Durchmarsch in die Gourmetküchen dieser Welt jedenfalls nicht stoppen.

Die rosafarbenen Beeren stammen vom brasilianischen oder vom peruanischen Pfefferbaum, der im mittleren und südlichen Amerika beheimatet ist. Im Herbst werden die Beeren zunächst geerntet und dann getrocknet. Rosa Pfeffer wird inzwischen in weiten Teilen der Welt vertrieben und erfährt einen immer größeren Absatz. Man findet ihn entweder als Einzelgewürz oder als Beigabe in Pfeffermischungen, wo er inzwischen den leichter verderblichen roten Pfeffer ersetzt.

Pfeffer mal ganz anders!

Rosa Pfeffer hat ein sehr markantes, eher süßliches Aroma, das nicht an Pfeffer, sondern an Wachholder erinnert. Zerstoßen lässt er sich hervorragend einsetzen in Gerichten mit Fisch, Wild und Gemüse, passt aber auch toll zu Käse und verfeinert Soßen auf besondere Weise. Als ganze Beere ist er außerdem ein dekorativer Blickfang auf Speisen oder in Getränken. Ganz wie echter Pfeffer verträgt auch diese Sorte Hitze nicht gut. Rosa Pfeffer sollte daher immer nur vorsichtig erhitzt werden, da er sonst bitter wird.

Was Gourmets können, kannst Du schon lange – mit dem Weichen unter den Pfeffersorten!

Petersilie getrocknet –  die Populäre

Wer kennt sie nicht, die Petersilie! Kaum ein Kraut, das in der deutschen Küche und im gesamten europäischen Raum so verbreitet Verwendung findet wie sie.

Wild wachsende Exemplare des Doldenblütlergewächses finden sich in Europa nur im Mittelmeerraum und auf den kanarischen Inseln. Das würzige Küchenkraut – auch unter den Bezeichnungen Peterle oder Petergrün bekannt – wird in Deutschland allerdings schon seit langer Zeit kultiviert und gehört hier zu den wichtigsten Gewürzkräutern.

Neue Wege mit einer alten Bekannten!

Die Populärste unter den Küchenkräutern überzeugt durch ihren kräftig würzigen Geschmack, der klassischerweise hervorragend in Suppen, Eintöpfen und Soßen zur Geltung kommt. Doch auch für einen Auftritt im Rampenlicht bringt sie die besten Voraussetzungen mit. So überzeugt ein Salat, in dem die Petersilie nicht nur Dekoration, sondern eine der Hauptzutaten ist, mit einem ganz wundervollen Aroma. Fleisch- , Fisch-  und Pastagerichte lassen sich natürlich ebenfalls mit dem traditionellen Würzkraut verfeinern. Wer sich traut, die klassischen Zubereitungswege zu verlassen, wird die Petersilie von einer ganz neuen Seite kennenlernen.

Trau Dich und beschreite neue Wege – mit der Populärsten unter den Küchenkräutern!

Langpfeffer – der Wiederentdeckte

Langpfeffer galt als die wertvollste aller Pfeffersorten, bis sie vom uns heute gebräuchlichen Schwarzen Pfeffer fast vollständig verdrängt wurde. Inzwischen kehrt er in die Gourmetküchen der ganzen Welt zurück und wird vor Kennern wegen seines besonderen, exotischen Aromas geschätzt. Zeit für eine kulinarische ( Wieder-) Entdeckungsreise!

Langer Pfeffer, der bei uns auch Stangenpfeffer genannt wird, stammt ursprünglich aus Indien und wächst dort auch bis heute wild. Von hier aus soll er der erste Pfeffer gewesen sein, der den europäischen Raum erreicht hat. Die länglichen, dunkelbraunen Früchte werden in verschieden Reifestadien von der Pflanze geerntet und meist im Ganzen in den Handel gebracht.

Die längst überfällige Rückkehr in europäische Küchen!

Diese exotische Pfeffersorte wird besonders häufig in der indischen und asiatischen Küche eingesetzt. Da sie aber genau so verwendet werden kann wie schwarzer Pfeffer, lässt sie sich auch für alle anderen Gerichte hervorragend verwenden. Das Aroma von Langem Pfeffer lässt sich am besten als warme Schärfe mit einem exotisch süßen Abgang beschreiben. Für diese komplexe Vielschichtigkeit wird Langer Pfeffer von Küchenkennern geschätzt. Falls Du ihn noch nicht kennst, solltest Du ihn unbedingt testen – er wird Dich überraschen und begeistern! Wie bei allen Pfeffersorten gelten auch hier zwei wichtige Regeln. Erstens - Vorsicht mit Hitze, die verträgt er nicht gut. Und zweitens – um das volle Pfefferaroma zu erhalten, sollte er immer erst kurz vor dem Verzehr gemahlen werden.

Genieße die Rückkehr eines fantastischen Gewürzes – mit dem Wiederentdeckten unter den Pfeffersorten!

Paprika smoked – die Rauchige

Du bist der Meinung, im Bereich Paprikagewürze kann Dir keiner mehr was Neues erzählen? Dann solltest Du mal unsere Paprika smoked – oder auch geräucherte Paprika – versuchen! Hierzulande noch Vielen unbekannt, gehört sie in der spanischen und südamerikanischen Küche schon längst zu den delikaten Dauerbrennern. Zeit, sie auch hier zu etablieren!

Paprika stammt ursprünglich aus Südamerika, wo sie auch heute noch wild wächst. Verbreitet hat sie sich, weil Zugvögel die Pflanzensamen nicht verdauen können und diese deshalb unverdaut wieder ausscheiden. In gemäßigteren Klimazonen gedeiht die Paprikapflanze dagegen gar nicht, denn sie benötigt Wärme und Licht. Da ihre wohlschmeckenden Schoten aber sehr beliebt sind, wird sie inzwischen weltweit angebaut. Um aus ihnen Pulver zu machen, müssen die Schoten zuerst getrocknet und dann gemahlen werden. Schärfe ist in Paprikaschoten nur in den Scheidewänden und den Kernen enthalten. Die Menge, die davon bei der Herstellung des Pulvers mitverarbeitet wird, bestimmt den Schärfegrad.

Neuartiger Genuss!

Unsere Paprika smoked gehört zu den sanften Vertretern ihrer Art, was den Schärfegrad betrifft. Die Schoten werden für diese Spezialität über Eichenholz geräuchert, bevor sie gemahlen werden. Dieses Verfahren verleiht ihr ein ganz besonderes Aroma, das von Kennern vor allem in der Kombination mit Fleisch geschätzt wird. Ihr rauchig süßer Geschmack passt aber auch hervorragend zu Gemüse, Kartoffeln oder Eiern, Marinaden und Eintöpfen. Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt bei der Entdeckung dieses fantastischen Gewürzes.

Lass Dich ganz neu verführen – von der Rauchigen unter den Paprikagewürzen!

Paprika Edelsüß – die Pikante

Paprika muss für Dich würzig sein, Schärfe ist aber nicht Dein Ding? Dann dürfte Paprika Edelsüß genau das Richtige für Dich sein! Ihr leicht pikantes Aroma verleiht Gerichten auf der ganzen Welt erst den perfekten Würzgrad.

Beheimatet sind die leckeren Schoten auf dem südamerikanischen Kontinent. Vögel haben die Pflanze von da aus weiterverbreitet, weil sie die Samen der Paprika nicht verdauen können und diese so über weite Strecken auf andere Kontinente transportiert haben. Da die Pflanzen viel Sonne benötigen, wachsen sie wild ausschließlich in wärmeren Regionen. Um die große Nachfrage zu decken, werden sie inzwischen aber auf der ganzen Welt angebaut. Damit aus der Paprika ein Gewürzpulver wird, müssen die Schoten erst getrocknet und dann gemahlen werden. Die Schärfe ist in den Scheidewänden und Kernen der Schoten enthalten. Aus der Menge die davon bei der Herstellung des Pulvers mitverarbeitet wurde, ergeben sich die verschiedenen Schärfegrade der unterschiedlichen Sorten.

Würziger Genuss!

Die Sorte Edelsüß ist würzig, ohne dabei scharf zu sein. Sie enthält nur geringe Mengen der scharfen Innereien. Auf einer vierstufigen Schärfeskala von „schärfelos“ bis „sehr scharf“ belegt sie den dritten Platz. Diese Sorte passt überall da perfekt, wo ein fruchtig pikanter Gewürzgrad gewünscht ist, der aber nicht von Schärfe dominiert wird. Paprikapulver entfaltet sein volles Aroma am besten bei Hitze. Deshalb sollte es schon frühzeitig zugefügt und länger mitgegart werden. Aber Vorsicht beim Anbraten – das Pulver verbrennt sehr schnell und schmeckt dann bitter!

Lass Dich würzig verführen – von der Pikanten unter den Paprikapulvern!

Paprika rosenscharf – die Feurige

Du magst es gern feurig und Paprika muss für Dich scharf sein? Dann hast Du mit Paprika Rosenscharf Deine perfekte Sorte gefunden! Weltweit wird sie überall da gern verwendet, wo pikante Gerichte beliebt sind. Populäre Vertreter sind beispielsweise Mexiko, alle südamerikanischen Länder und die Türkei.

In Südamerika liegt auch die Heimat der leckeren Schoten. Von da aus gelangten sie auf andere Kontinente, weil Zugvögel die unverdauten Samen der Pflanzen in weite Teile der Welt transportierten. In wärmeren Breitegraden wächst die Pflanze auch heute noch wild, in allen Regionen mit gemäßigtem Klima, muss sie künstlich angebaut werden. In Deutschland ist sie inzwischen das ganze Jahr über erhältlich, da die Nachfrage groß ist. Paprikapulver wird durch Trocknung und anschließendes Mahlen der Schoten hergestellt. Sein Schärfegrad bestimmt sich daraus, ob und in welcher Menge die in den Schoten enthaltenen Kerne und Scheidewände mitverarbeitet wurden.  

Feuriger Genuss!

Die Sorte Rosenscharf erhält ihre Schärfe, weil sie eine größere Menge gemahlener Scheidewände und Kerne enthält. Auf einer vierstufigen Schärfeskala von „schärfelos“ bis „sehr scharf“ belegt sie Platz vier und ist somit die Schärfste ihrer Art. Diese Sorte passt überall da perfekt, wo ein pikant scharfer Würzgrad gewünscht ist. Dabei ist die Schärfe aber immer noch sehr gut verträglich. Paprikapulver sollte schon frühzeitig zugefügt und länger mitgegart werden, da es so sein volles Aroma am besten entfaltet. Aber Vorsicht beim Anbraten – das Pulver verbrennt sehr schnell und schmeckt dann bitter!

Lass Dich scharf verführen – von der Feurigen unter den Paprikapulvern!

Piment ganz – der Vielseitige

Piment ist ein besonders aromatisches Gewürz mit Anklängen von Zimt, Pfeffer, Muskat und Nelken. In unseren Breitengraden findet es deshalb häufig Verwendung bei der Herstellung von Weihnachtsgebäck. Besonders gerne, aber ganz anders, wird das Multitalent in der karibischen und orientalischen Küche verwendet. Zeit, es ein bisschen genauer zu betrachten!

Bei den kleinen Pimentkügelchen handelt es sich um die Beeren des Pimentbaumes, der auf der Karibikinsel Jamaika beheimatet ist. Bis heute stammt der Großteil der weltweiten Pimenternte von dort. Ihr typisches Aroma erhalten die Beeren nur, wenn sie unreif geerntet und anschließend getrocknet werden. Ihr deutliches Nelkenaroma hat ihnen auch den Namen Nelkenpfeffer verschafft. Allerdings ist Piment ganz um Einiges pikanter als sein Namensgeber.

Karibisches Flair auf dem Teller!

Die Vielfalt der Aromen von ganzem Piment machen es sowohl für die herzhafte als auch für die süße Küche interessant. Traditionell wird es in unserer Küche zum Backen, zur Herstellung von Wurstwaren und in Kombination mit Fleisch verwendet.  Aber es lohnt sich auch der Blick über den Tellerrand – die orientalische und die karibische Küche halten eine Vielzahl an fantastischen Gerichten bereit, die für den Einsatz von Piment perfekt sind. Sein volles Aroma entfaltet er, wenn er vor der Zubereitung mit dem Mörser frisch zerstoßen wird.

Ein Blick über den Tellerrand, der sich lohnt – mit dem Vielseitigen unter den Gewürzen!

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